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Baubericht A 380 aus Depron

Baubericht A 380 aus Depron published on

Hallo liebe Modellfliegerfreunde!

Ich möchte euch über den Bau meiner Airbus A380 informieren.
Nach einigen recherchen im Internet bin ich bei https://scale-parkflyer.de fündig geworden.

Erstellt von Uwe Schmidt

Dieses Modell sollte es sein.

Die A380 besteht bis auf wenige Ausnahmen aus Depron, tragende Teile wieHauptholme der Tragflächen und Tragflächenaufnahme im Rumpf bestehen aus einem Sandwich Depron / Sperrholz, ebenso dieTriebwerkhalterungen.
Für die Verstärkung des Rumpf werden Kohlefaserstäbe benötig und für die Leitwerke Kiefernleisten.
Wenn alle benötigten Materialien vorhanden sind kann der Bau losgehen.
Als Helling für denRumpf benötigen wir Holzklötze oder ausgediente Videokasseten, die haben den Vorteil das alle genormt sind.
Nachdem die Spanten für den Rumpf vom Bauplan auf das Depron übertragen wurde ging es ans schneiden – nicht vergessen scharfe Messerklingen sind ein muss, also sollte genügend Vorrat vorhanden sein.
Sind alle Teile für den Rumpf ausgeschnitten geht es an das zusammenstecken des Rumpfes, hierfür werden die Videokasseten benötigt. Auf der Helling den Rumpf ausrichten und zusammenkleben, ambesten mit Pu-Kleber.
Ist das Rumpfgerüst ausgerichtet und verklebt werden die Kohlefaserstäbe im Rumpfrücken eingeklebt.

Jetzt kann das Rumpfgerüste beplankt werden.

Nachdem der Rumpf mit 3mm Depron fertig beplankt wurde, ging es an die Herstellung der Leitwerke.

Die Herstellung der Leitwerke erfolgt in Rippenbauweise, die mit Kieferleisten verstärkt werden.
Im nachfolgenden Bild seht ihr am Beispiel des Seitenleitwerkes wie es aussieht. Höhen- und Seitenleitwerk haben kein Profil, die Stege sind ca. 10mm hoch.
Die Nasenleiste wird aus Depron hergestellt und später mit dem Leitwerk verschliffen.
Aus einem 10mm hohen Streifen Depron werden für die Ruder gleichschenklige Dreiecke geschnitten und in gleicher Weise wie die Leitwerke aufgebaut.
Für die Scharniere benutze ich CA-Scharniere der Firma Kavan. Zusätzlich werden sie mit Zahnstocher im Depron gesichert.
Die Servos werden direkt in die Leitwerke eingebaut.

Jetzt geht es an die Tragflächen. Diese werden in klassischer Form angefertigt: Holm – Rippenbauweise und mit 3mm Depron beplankt. Die Querruder werden später heraus geschnitten und verschlossen.
Auch hier werden die Servos ( gleiche Servos wie bei den Leitwerken ) direkt in die Fläche eingebaut.

Nach ca. vierzehntägiger Wartezeit bekam ich den sehnlich erwarteten Brief vom Hauptzollamt in Bonn. Meine Bestellung bei Hobby King war angekommen.
Auf nach Bonn, Zollformalitäten ( Einfuhr- und Zollgebühren ) erledigen und Paket in Empfang nehmen.
Jetzt konnte der Triebwerksbau beginnen. Zum Einsatz kommen 4 EDF der Firma Hobby King.
Laut Herstellerangaben hat ein EDF 1200gr. Schub. Das sollte reichen für ein Abfluggewicht von 2500 – 2800 gr..

Die Triebwerksgondeln fertige ich aus 4 Lagen 300mm x 137mm x 3mm Depron an. Jede einzelne Lage wird um die EDF- Einheit gewickelt und verklebt.
Bevor jedoch die letzte Lage aufgebracht wird, muss noch ein 250mm x 8mm Rundstab eingeklebt werden. Dieser stellt die Verbindung zwischen Triebwerkshalterung in der Tragfläche und Triebwerksgondel her.
Nach Verklebung der letzten Lage Depron wird die Triebwerksgondel verschliffen.

Laut Plan soll das Modell aus der Hand gestartet werden und auf den Triebwerkgsgondeln wieder landen. Da nicht immer ein geeigneter Helfer vorhanden ist, 1,80m Spannweite und 2,5 kg auf der
Handfläche erfordert geübte Helfer, habe ich ein Fahrwerk vorgesehen. Beim Bau des Rumpfes und der Traglächen habe ich die nötigen Verstärkungen schon eingebaut.
Leider konnte ich ein Einziehfahrwerk nicht verwirklichen da Ich kein passendes gefunden habe.

Nach Abschluß aller Rumpfarbeiten, bis auf das Finish das wollte ich nach dem ersten Flug machen, ging es an die Elektrik. Servos wie gewohnt anschließen und alles durchprüfen und einstellen, Impellermotoren an die Regler anschließen und Stromversorgung für die Regler herstellen.
Noch zwei wichtige Dinge:

1. Der Querschnitt für die Zuleitung zu den Reglern sollte ausreichend sein sonst fängt der Draht an zuglühen – laut Hersteller zieht ein Impeller bei Vollast 40A und ich habe vier davon.
2. Jeder Regler muß einzeln für den Gasweg am Sender eingelernt werden sonst laufen die Brushlessmotoren nicht synkron und synkron müssen die Motoren laufen sonst ist der Schub nicht gleichmäßig.
Was passiert wenn auf einer Tragflächenseite mehr Schub ist als auf der anderen Seite brauch ich wohl nicht erklären das sollte jeder erfahrene Modellflieger wissen.

Es ist soweit, die ersten Versuche auf dem Modellflugplatz.

Flugvideo

Holm- und Rippenbruch euer
Uwe

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