Skip to content

Anfliegen

Sonniges Anfliegen – ein harmonisches Miteinander

Albatros DVAlbatros DV
Albatros DV im FlugAlbatros DV

Auch wenn der Tag zunächst diesig angefangen hat und die Sonne erst nach dem Mittag sich hat sehen lassen, so hat das heutige Anfliegen einen beachtlichen Zuspruch gefunden. Die Liste der Piloten hat 2 Seiten im Flugleiterbuch eingenommen und nicht alle anwesenden Vereinsmitglieder sind mitsamt Modell erschienen. Das Alter der Pilotinnen und Piloten erstreckte sich von 8 bis 80 Jahre und an Flugzeugen gingen die Spannweiten von 50 cm bis weit über die 5 Meter. Es war auch technisch alles vertreten, vom 3D-Heli bis zum Scale-Nachbau, von der Mini-Drohne bis zum Turbinen-Segler und vom F-Schlepp bis hin zum Seilstart. Und das alles vollkommen harmonisch und ohne großartige Organisation. Ein Gast hat denn kurz nach dem Eintreffen ganz erstaunt gefragt, ob es denn gefährlich sein, wenn mehr als 1 Flugzeug der Luft sei. Nein, natürlich nicht.
Dank an dieser Stelle an die Flugleiter, die es geschafft haben, den Himmel für einen Erstflug freizuräumen, wie sie es auch geschafft haben, 6 Flieger gleichzeitig in der Luft so zu koordinieren, so dass es zu keinen Flugunfällen kam. Überhaupt musste am Ende des Tages (zumindest bis 16:30 Uhr) keiner mit „Bruch“ nach Hause gehen. Es gab lediglich zwei Außenlandungen, wobei aber kein Flugmodell wirklich zu Schaden gekommen ist.
Einen besonderen Dank übrigens auch an alle, die hinter dem Flugzaun sich um das leibliche Wohl und den reibungslosen Ablauf des Anfliegens gekümmert haben bzw. sich im Vorfeld darum gesorgt haben, dass der Platz und die Hütte in einem tadellosen Zustand waren.

..gemeinsammes Treffen am Grill
…fliegen macht hungrigFlugpause02

Gedankenaustausch

Heute hat sich wieder einmal gezeigt, was unseren Verein ausmacht. Wir mögen nicht den tollsten Platz haben, das bestausgerüstete Fliegerheim und perfekt organisierte Großveranstaltungen. Dafür hat sich gezeigt, dass wir ein „familiärer“ Verein sind. In der Heli-Ecke konnten Julian und Bert mit ihren Nuris fast endlos sich beim Seilstart austoben und alle haben darauf Rücksicht genommen, als wären es die eigenen Kinder. Lorenzo konnte mit seinem Inddor-Flieger auch „outdoor“ üben. Albert ist nicht mehr gut zu Fuß und so ist der eine oder andere ohne Anfrage eingesprungen, um das Modell zu holen, wenn es nun einmal am anderen Ende des Platzes zu stehen gekommen ist. Es war für alle selbstverständlich, dass im Falle eines „nervenanspannenden“ Erstfluges alle unten geblieben sind und auch keiner seinen Motor angeworfen hat, um die Konzentration des Erstfleigers nicht zu stören. Es hat sich auch wie von selbst ergeben, dass es, wann immer notwendig, einen Flugleiter gab. Es gab genug Luftraum für alle. Selbst Matthias konnte mit zwei Jungen ein Schnupperfliegen durchführen. Thomas hat mal wieder auf einem Rad und mit Randbogen auf Grasnabenhöhe einen Vollkreis auf dem Platz gedreht. Stefan konnte mit gefühlt 300 Sachen mit seinem Voodoo durch den Luftraum heizen wie auch Silja

Flugformation

mit einer Spezialkonstruktion „gemächlichen“ Formationsflug über dem Platz üben konnte. Es waren auch viele Familienmitglieder da, die einfach nur zugeschaut oder sich angeregt untereinander unterhalten haben. Es war Platz für jeden und jeder hat auf den anderen Rücksicht genommen. Es musste nicht jeder ständig Fliegen und es gab Raum für viele Fachsimpeleien. Der heutige Tag hat wieder einmal gezeigt, was den MFC ausmacht, das respektvolle und harmonische Miteinander. Danke für diesen familiären (Flug-)Tag .

Primary Sidebar

Secondary Sidebar