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Nörvenich

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Besuch beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 “Boelke” in NörvenichBoelke

Nach ca. einjähriger Vorbereitung und einigem Schriftverkehr war es soweit:

Wir erhielten von der Bundeswehr die Zusage für einen Besuch des Luftwaffengeschwader 31 in Nörvenich am 2.7.2019.

25 interessierte Personen aus dem Mitgliederkreis des MFC Rheinbach – Swisttal hatten ihre Teilnahme angemeldet und trafen auch pünktlich zur vereinbarten Zeit auf unserem Modellflugplatz ein.In spontan gebildeten Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Nörvenich.

An der Hauptwache des Fliegerhorstes wurden wir von einem Presseunteroffizier der Bundeswehr empfangen und zum “Air Tac Casino” geleitet.
Im Casino wurden wir dann offiziell begrüßt. Im Anschluss erfuhren wir in einem Vortrag etwas über den Standort Nörvenich und das Geschwader.
Dem Luftwaffenverband wurde bereits 1961 der Ehrenname “Boelcke” in Erinnerung an den bekannten Jagdflieger des 1. Weltkrieges Oswald Boelcke verliehen. Boelcke entwickelte mit den “Dicta Boelcke” die ersten Einsatzgrundsätze der Luftkampftaktik.
Nach dem Vortrag wurden wir mit einem Bus in Richtung Flugfeld gefahren. In ihren TenPacks, das sind zehn neben einander stehende überdachte Boxen für Luftfahrzeuge, wurden gerade einige Eurofighter zum Start vorbereitet.
In einer der Boxen durften wir einen Eurofighter aus nächster Nähe besichtigen. Der Presseunteroffizier erklärte uns dabei den Eurofighter und seine Aufgaben.
Inzwischen waren die Startvorbereitungen der anderen Eurofighter abgeschlossen. Diese verließen ihre Boxen und rollten keine 20m an uns vorbei in Richtung Startbahn.
An der “Last Chance”, eine Position, an der alle Flugzeuge vor dem Start einen letzten Check durchlaufen, hielten die Maschinen noch einmal an. Dann, nach relativ kurzer Beschleunigung, hoben nacheinander 6 Eurofighter ab.

Auch zwei Maschinen des Typs “Tornado”, die aus dem Standort Büchel zu Gast waren, traten unter donnerndem Getöse ihren Heimflug an.

Es ist schon beeindruckend, wenn man so wie wir auf dem Vorfeld steht und in ca. 250m Entfernung die startenden Flugzeuge erlebt. Dabei war auffällig, dass ein Tornado mit gezündetem Nachbrenner so laut ist, dass beim Betrachter “der ganze Körper vibriert”. Im direkten Vergleich hierzu ist ein Eurofighter ein “leiser Vogel”.

Wir als begeisterte Modellflieger hätten gerne das Treiben auf dem Flugfeld noch länger weiter verfolgt.
Es gab jedoch noch einen weiteren Punkt in unserem Programm und so ging es per Bus weiter zur Militärhistorischen Sammlung. Hier konnten wir uns einige Exponate ansehen, zum Beispiel

Rumpfsegment mit Cockpit vom Starfighter F-104
Rumpfsegment mit Cockpit vom Tornado
Rumpfsegment mit Cockpit vom Tornado
Tornado

Mit einem Gruppenfoto vor einem ausgestellten Tornado und der Verabschiedung im Casino ging es dann wieder in Richtung Heimat.

Mein Fazit aus diesem Nachmittag: Es war ein schöner und informativer Tag.
Uwe Schmidt

Die örtliche Presse hat über den Besuch berichtet: Modellpiloten besuchten die Piloten der Luftwaffe

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